
Hohe Leistungsfähigkeit auch bei veganer Ernährung
Ob vegan oder omnivor – die Nährstoffzufuhr muss stimmen
Ob Veganismus die Leistung im Sport beeinflusst – positiv oder negativ – , ist rein wissenschaftlich betrachtet (noch) nicht geklärt.
Während einige Ernährungsexpert:innen vor einer veganen Ernährungsweise im Leistungssport warnen, beweisen vegan lebende Topathlet:innen, dass auch ohne tierische Lebensmittel Weltklasseleistungen möglich sind. Sportler:innen benötigen ausreichend Energie aus Fetten und Kohlenhydraten, genügend Eiweiß und angemessene Mengen an Mikronährstoffen wie
Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe. Woher diese Nährstoffe stammen, ist dem Körper zunächst völlig gleichgültig. Wichtig ist, dass der Bedarf an allen lebensnotwendigen Makro- und Mikronährstoffen gedeckt wird.
Eine vegane Ernährung weist bei entsprechend hochwertiger Lebensmittelauswahl einen hohen Anteil an Antioxidantien (sowohl Vitamine als auch Sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole),
bestimmter Vitamine, vor allem Vitamin C und E, sowie meist viele langsam verfügbare Kohlenhydrate und Ballaststoffe auf. Diese Nährstoffe bieten potenzielle Leistungsvorteile, da sie Trainings-, Anpassungs- und Regenerationsprozesse unterstützen können.